Auf meinen zahlreichen Reisen durch Italien konnte ich die Auswirkungen des Klimawandels auf der gesamten Halbinsel und ihren Inseln hautnah miterleben.
Salento im südlichen Apulien verdeutlicht die aktuellen Umweltveränderungen jedoch besonders eindrücklich. Die Region, einst berühmt für ihre uralten Olivenhaine, befindet sich in einem radikalen Wandel. Die Bäume, Zeugen jahrhundertealter Geschichte, sterben in alarmierendem Tempo; Schätzungen zufolge sind bereits über 21 Millionen Olivenbäume verschwunden.
Diese Katastrophe ist auf *Xylella fastidiosa* zurückzuführen, ein Bakterium, das Anfang der 2010er-Jahre durch den Import von Pflanzen aus Südamerika eingeschleppt wurde. Die stetige Ausbreitung dieses Erregers nach Norden in Apulien bedroht nun die Integrität des regionalen Ökosystems. Diese Krise hat gravierende wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen und gefährdet dauerhaft die Existenzgrundlage vieler Familien vor Ort.
Angesichts dieser Herausforderungen: Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden? Im Jahr 2025 spendete MO Tra Mozzarelle & Olive im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Verein OLIVAMI 50 Olivenbäume der gegen *Xylella fastidiosa* resistenten Sorte an einen Biobauern in Salento. Diese Aufforstungsinitiative trägt aktiv zur Kohlenstoffbindung bei und unterstützt gleichzeitig die Entwicklung einer lokalen Wirtschaft, die auf der Wiederherstellung von Ökosystemen basiert.

So entstand „Il Giardino di MO Tra Mozzarelle & Olive“. Im Jahr 2025 trug diese Initiative, in unserem Rahmen, zur Regeneration von 0,2 Hektar Land bei und unterstützte gleichzeitig einen Landwirt direkt.