Die Schaumweinbereitungstechnik basiert auf der Gärung in einem verschlossenen Tank bei einem Zuckergehalt (Abkühlung des Mosts auf 6 °C und 18 g/l Restzucker), der eine Nachgärung nach der Abfüllung ohne Zusatz von Saccharose gewährleistet.
Der Wein gärt in der Flasche und die Reifung des Schaumweins erfolgt „sur-lie“ oder auf eigenen Hefen, die ihm ein verschleiertes und undurchsichtiges Aussehen verleihen, im Gegensatz zum Glanz und der Helligkeit der Bläschen herkömmlicher Schaumweine.
Die Gärung in der Flasche und die anschließende zweite Gärung erfolgt dank des im Wein vorhandenen natürlichen Restzuckers und erfordert nicht die Zugabe von Saccharose wie bei den Charmat- und Champenois-Methoden.
Eigenschaften: spontane Gärung, ohne Zusatz von Sulfiten, ohne Degorgation mit Boden, natürliche Weinsteinstabilisierung
Rebsorte: Pecorino 100 %
Einheimische weiße Rebsorte aus den Marken und Abruzzen. Sie war bereits vor der Reblaus weit verbreitet und wurde im 20. Jahrhundert nach und nach aufgegeben, um Platz für Sorten wie Trebbiano zu schaffen, die ertragreicher waren. Wird auch „Pecorari-Traube“ genannt, da die Trauben als wenig wertvoll gelten und für bescheidene Menschen wie „Pecorari“ (ein abfälliger Begriff) geeignet sind.
Im Weinberg: Mit der Abruzzen-Pergola auf einer Höhe von etwa 450 m über dem Meeresspiegel angebaut. auf nach Süden – Südosten ausgerichteten Böden, die tendenziell kalkhaltig und steinreich sind.
Bewirtschaftung der Weinberge nach der ökologischen Produktionsmethode Verordnung (EG) Nr. 834/2007
Ernte: Von Hand und in 20-kg-Kisten geerntet, wenn die Trauben ihre volle Reife erreicht haben, in der Regel zwischen Ende September und den ersten zehn Tagen im Oktober.
Verkostung:
Farbe: helles Strohgelb, aufgrund seiner natürlichen Trübung für das Auge undurchdringlich. Feine und anhaltende Perlage.
In der Nase: Es treten fruchtige und zitrische Noten hervor, mit einer vagen Erinnerung an Hefen.
Im Mund: starke Frische und ein langer und überzeugender Abgang mit angenehmem Geschmack.
Paarungen: Aufwändige erste Gänge, weißes Fleisch, Fisch und Schalentiere.
Beim Servieren: Sie können den Wein langsam in das Glas gießen, um ihn nicht zu trüben, oder die Hefen wieder in Suspension bringen, indem Sie die Flasche auf den Kopf stellen. Es ist jedoch wichtig, die „Basis“ zu verwenden, also den Teil, der dem Wein (Terroir und Rebsorte) Tiefe, Dichte und Einzigartigkeit verleiht.
Empfohlene Temperatur: 6-8°C